Vortrag: Nachrichtentechnik für Hörgeräteakustiker
               


Grundsätzlich wird das Sprachsignal durch definiert modulierten Schall übertragen.

 

Diese Abbildung zeigt die Hüllkurve einiger Silben, es ist also der Schalldruckverlauf über die Zeit. Diese Abbildung zeigt deutlich, dass ein bestimmtes Zeitmuster des Schalldruckverlaufs wahrgenommen wird.

 

Ein Auszug aus dem obigen Schalldruckverlauf zeigt, dass das Sprachsignal aus Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen besteht. Diese Schwingungen können nun analysiert und spektral dargestellt werden.

 

Eine solche Analyse eines Ausschnittes des obiegen Zeitmusters einer Silbenfolge ist hier zu sehen. Die Analyse erfolgte mitttels FFT. Es wurde eine hohe Abtastrate gewählt um mit hohem Exponenten einen kurzen Zeitintervall analysieren zu können. Deutlich werden hier die Formanten dargestellt. Diese Formanten und ihr Frequenzbereich sind aber keine Konstanten, sondern sie verändern ihren Frequenzbereich geringfügig. Diese Eigenschaft kann man in einem Sonogramm beobachten.

 

 

Bei diesem Sonogramm ist auf der Abszisse die Zeit des obigen Sprachverlaufs dargestellt, die Ordinate stellt den Frequenzverlauf dar. Die Pegel sind durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet, blau sind niedrige Pegel, der Bereich um 65dB ist grün und gelbe Pegel stellen Bereiche oberhalb 75dB dar. Die FFT Darstellung des vorigen Bildes ist also eine senkrechte Linie innerhalb dieses Sonogramms. Man erkennt sehr deutlich, dass die grünen Formanten sowohl im Pegel- als auch Frequenzbereich variieren.

Es wird aus diesen Abbildungen deutlich, dass bei einer Spracherkennung sowohl unterschiedliche Pegel- als auch spektrale Verschiebungen vom Empfänger analysiert und mit erlernten Mustern verglichen werden müssen um den Inhalt zu verstehen.

Dies sind also die Erkennungsmerkmale und -muster der Sprache. Wichtigste Aufgabe des Hörgerätes ist es also, diese Erkennungsmerkmale und -muster bevorzugt zu übertragen.