Vortrag: Hörgerät und Handy
Bei der Prüfung gemäß der IEC 118-13 wird der IRIL gemessen:
Das Hörgerät wird an den Ohrsimulator angeschlossen, dann wird das gesamte Ausgangssignal unter dem Einfluss des hochfrequenten Störfeldes in der Vnaw gemessen. Der Ausgangsschalldruck wird um die Vnaw vermindert, so erhält man den eingangsbezogenen Störpegel IRIL. Da Sprachpegel in der Größenordnung von 65dB liegen, bedeutet ein eingangsbezogener Störpegel von 55dB immer noch ein lästiges Störgeräusch.
Die normgemäße Überprüfung stellt daher nur ein absolutes Mindestmass an Störfestigkeit dar. Klagen durch den Hörgeräteträger sind daher durch diese niedrigen Anforderungen immer zu erwarten.
BImSchV bedeutet Bundes-Immissionen-Schutz-Verordnung, diese Tabelle zeigt, was zu erwarten ist, wenn UMTS auf den Markt kommt. die elektrischen Feldstärken steigen, dies bedeutet, dass die Störungen zunehmen werden.